Jubiläum 2011 - Förderverein Hammerwaldschule e.V. - Hirzenhain

aktualisiert 03.01.2018
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„Sind stolz auf das, was wir geleistet haben“

Förderverein der Hammerwaldschule feiert zehnjähriges Bestehen - „Trio Kunterbunt“ begeistert mit Nonsensliedern

(em). Eine familienfreundliche Feier hatte der Förderverein der Hammerwaldschule Hirzenhain anlässlich seines zehnjährigen Bestehens organisiert. Im Herbst 2001 gegründet, von Eltern getragen und von Lehrkräften unterstützt, hat der Verein schon vieles zum Ausbau der Lernangebote und zur Entwicklung in Richtung „Schule mit offenen Türen“ beigetragen. Körperschaften der Region - Kommunen und Kirchengemeinden - sind ebenfalls Mitglied.

Auch das Wetter meinte es gut, und so begann das Fest unter einem großen Pavillon, wo Schulleiter Joachim Krüger die Gäste begrüßte und die Bedeutung des Vereins für die Schule hervorhob. Die Vorsitzende des Fördervereins, Elfi Salge-Loscher, begrüßte den CDU-Landtagsabgeordneten Klaus Dietz, Vertreter der Kommunen Hirzenhain, Büdingen, Ortenberg und Gedern, der Lebensgemeinschaft Rauer Berg, der Hirzenhainer Werkstätten, des Familienentlastenden Dienstes der Lebenshilfe Wetterau und regionaler Geldinstitute.

„Wir sind stolz auf das, was wir in zehn Jahren geleistet haben“, betonte Elfi Salge-Loscher und verwies auf die Infowand der Veranstaltungen und Anschaffungen des Fördervereins und die informative Internetseite. Sie dankte noch einmal den Gründungsmitgliedern von damals und lud ein: „Neue Gäste sind bei unseren regelmäßigen Stammtischen stets willkommen.“ Für das Engagement des Fördervereins dankte Hirzenhains Bürgermeister Freddy Kammer. „Die Hammerwaldschule ist etwas Besonderes“, betonte Landtagsabgeordneter Klaus Dietz und sprach sich dafür aus, Entscheidungen über den Bildungsweg immer individuell zu treffen. Die gute Nachbarschaft mit der Hammerwalschule hob Anliegerin Christiane Kaiser hervor. Sie lobte die Geduld und Sorgfalt der Lehrer, die sich etwa bei der Begleitung im Straßenverkehr zeige, und die Höflichkeit der Kinder und Jugendlichen.

Mehrere Titel spielte das Orchester der Gesamtschule Gedern unter der Leitung von Alexander Eckhardt. Die beiden Schulen sind auch dadurch miteinander verbunden, dass Michael Siebert aus dem Hirzenhainer Kollegium in den Bläserklassen der Gederner Schule unterrichtet und dort im Orchester spielt. Schwungvolles wie „Keyline Pie“, ein Medley aus „Fluch der Karibik“, Gefühlstitel wie „My heart will go on“ - das Open-air-Konzert machte kleinen und großen Gästen Spaß.

Viele wanderten durch die Schule, in der durch die Teilaufstockung eines zweiten Obergeschosses und die Verlegung von Funktionsräumen nach oben weitere Zimmer als Klassenräume nutzbar geworden sind. Ein Computerraum für die Jugendlichen und eine Schüler- und Lehrerbibliothek konnten ausgebaut werden.

Dann trat die neu gegründete Hammerwald-Schulband auf. Die Lehrkräfte Dirk Lüthje und Karl Lerp-Jendrusch begleiten die Kinder, die vor allem gern Schlagzeug spielen und singen. Von „Marmor, Stein und Eisen bricht“ bis „Eisgekühltes Coca Cola“ spielten sie mit sichtlichem Spaß ein Schlager-Potpourri und setzten noch den selbst getexteten Rap „Wir wollen schulfrei!“ oben drauf. Dann trat die Cheerleadergruppe auf, die von Lehrerin Ingrid Block trainiert wird. Es war Zeit für Gespräche, die Kinder nahmen Kreativangebote wahr oder tobten im Außengelände herum, ehe eine große musikalische Überraschung folgte. Das bekannte „Trio Kunterbunt“ hatte zur Freude der Zuhörer viele seiner hübschen Wortspiel- und Nonsenslieder mitgebracht. Der Klassiker „Meine Biber haben Fieber“ durfte da nicht fehlen.

Die Dankesworte von Elfi Salge-Loscher an Elvira Dietz und Michael Siebert wurden mit lebhaftem Applaus unterstrichen. Die beiden Lehrkräfte haben maßgeblich zur Gründung des Fördervereins beigetragen und begleiten die Gruppe seit zehn Jahren im partnerschaftlichen Austausch. Und noch einmal gab es ein Platzkonzert: Das Musikcorps der Freiwilligen Feuerwehr spielte unter der Leitung von Berthold Kaiser zum Schluss des Festes auf.

Quelle: Kreis-Anzeiger 8.9.2011

Für eine bunte Schule und das Wohlbefinden der Kinder

Förderverein der Hammerwaldschule feiert zehnjähriges Bestehen - Zahlreiche Aktivitäten

(em). „Es gibt keine Norm für das Menschsein. Es ist normal, verschieden zu sein.“ Diese Worte Richard von Weizsäckers standen bereits im Gründungsjahr des Fördervereins Hammerwaldschule Hirzenhain als Motto über allen Vorhaben. Am Samstag, 3. September, feiert der Förderverein ab 11 Uhr während eines Schulfestes sein zehnjähriges Bestehen.

Die Lehrkräfte Elvira Dietz und Michael Siebert regten 2001 ein Treffen von Eltern, aber auch von Hirzenhainer Bürgern an, um weitere Unterstützer für die Arbeit der Förderschule für praktisch Bildbare zu finden. Im November desselben Jahres wurde der Förderverein gegründet, der bald als gemeinnützig anerkannt und ins Vereinsregister eingetragen wurde. Erfreulicherweise wurden auch engagierte Bürger außerhalb der Elternschaft Mitglieder, etwa die damalige Hirzenhainer AWO-Vorsitzende Zenta Laue. Auch Körperschaften wie die evangelische Kirchengemeinde oder die politischen Wohnortgemeinden der Schüler traten dem Verein bei.

Farbtupfer im Schulalltag zu setzen, ist nur eine Aufgabe des Fördervereins. „Es geht vor allem um die ideelle und materielle Unterstützung der Schule, um den engeren Kontakt der Eltern untereinander, um die Finanzierung von Arbeits- und Spielmaterial, von Ferien- und Freizeitangeboten sowie um die Öffentlichkeitsarbeit“, betont Elfi Salge-Loscher, die seit 2003 an der Spitze des Gremiums steht. Weitere Vorstandsmitglieder sind Michael Siebert (stellvertretender Vorsitzender), Sabine Häusler (Schriftführerin), Torsten Büchter (Kassenwart) und die Beisitzer Egon Kugele, Gabriele Pellegrino und Elvira Dietz.

Dass konsequent an den Vereinszielen gearbeitet wird, bildet sich auf der Internetseite des Vereins ab, die Klaus Müller laufend aktualisiert. So etwa mit aktuellen Informationen: Tanja Beck (Lebenshilfe Wetterau) skizzierte Entlastungsmöglichkeiten für Familien, Regina Bätz (Pro Familia) sprach das Thema Sexualität und geistige Behinderung an. Andrea Pahlach (Verein In-Di-Pro) stellte die Möglichkeiten des persönlichen Budgets vor, ein Jurist sprach über Erbrecht bei Familien mit einem behinderten Mitglied, Erich Scheurmann referierte über die UN-Behindertenrechtskonvention und die neuen Perspektiven von Teilhabe, die sich auftun.

Mit Unterstützung des Fördervereins konnten kleine Aufnahme- und Abspielgeräte gekauft werden, welche die Kommunikation von kaum sprechenden Kindern unterstützen. Ein Snoezelraum mit Licht- und Klangeffekten wurde eingerichtet, der zum Wohlbefinden schwerst-mehrfach Behinderter beiträgt und Stereotypien abbauen hilft. Auch extrem übersteuerte Kinder kommen dort eher zur Ruhe. Boomwhackers, pfiffige Klanggeräte für den Musikunterricht, Motopads für Körperbehinderte, Spiralfeder- und Vogelnestschaukeln für den Außenbereich - das alles gibt den Kindern und Jugendlichen Anregung. Dankbar ist man für mehrere Spenden des Inner Wheel-Clubs, die in diese Anschaffungen flossen. Ein Trommel-Workshop wurde organisiert, eine gemeinsame Disco mit Jugendlichen der Gesamtschule Gedern. Elfi Salge-Loscher: „Bunte Schule, vielseitiges Lernangebot, mehr Wohlbefinden für die Kinder und Jugendlichen - dazu tragen unsere Fördervereins-Aktivitäten bei.“

Am Samstag spielt ab 11 Uhr zum Auftakt das Orchester der Gesamtschule Gedern. Nach der Begrüßung besteht die Gelegenheit, durch Klassenzimmer und Fachräume zu gehen und anhand von Schülerarbeiten und Dokumentationen zu sehen, wie an dieser Schule auf den unterschiedlichen Entwicklungsstand der Schüler eingegangen wird. Es gibt Spielangebote für Kinder, für Bewirtung ist gesorgt. Ab 13.30 treten die Cheerleader und die hauseigene Band der Hammerwaldschule auf, ab 14.30 Uhr bringt das bekannte „Trio Kunterbunt“ aus Groß-Gerau „Musik zum Mitmachen“. Mit den Bläserklängen des Musikcorps der Freiwilligen Feuerwehr Hirzenhain endet das Fest am späten Nachmittag.

Quelle: Kreis-Anzeiger 1.9.2011

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